Das Wetter und Ihre Beschwerden

Menschenswetter ist für Sie kostenlos: Aktuelle Vorhersagen für wetterempfindliche Menschen, ein persönliches Tagebuch zur individuellen Wetterempfindlichkeit und interessante Nachrichten für Ihre Gesundheit. Führen Sie Ihr Menschenswetter-Tagebuch wann immer Sie Zeit und Lust dazu haben, eine tägliche Eingabe ist nicht erforderlich.

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Vorhersage für Depressionen und depressive Stimmungen
am 12. Dezember 2018 in Köln

Wettereinfluss

Kein Einfluss

Die Neigung zu depressiver Stimmung wird heute nur wenig durch das Wetter beeinflusst. Ein schwach ausgeprägtes Hochdruckgebiet sorgt für zumeist sonniges Wetter. Sonnenlicht stimuliert die Ausschüttung anregender Hormone (Serotonin) und löst so eine positive Wirkung auf das Wohlfühlzentrum (Limbisches System) im Gehirn aus. Doch Sonnenschein ist bei der aktuellen Wetterlage keinsewegs garantiert, es kann auch trübe Tage geben. So treten andere Einflüsse und Störfaktoren, die sich auf die allgemein Stimmung auswirken in den Vordergrund.

Heute liegen die Tagestemperaturen zwischen 0°C und 20°C, mit angemessener Kleidung können Sie sich heute beliebig lang im Freien aufhalten und damit etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden tun. Aktivität an der frischen Luft, ob als Spaziergang oder sportlich beim Joggen und Radfahren, gerne auch leichte Gartenarbeit bringt Kreislauf und Blutdruck in Schwung und unterstützt so den positiven Effekt des Sonnenlichts.

Dipl.-Biol. Holger Westermann von Dipl.-Biol. Holger Westermann

Dozent an Hochschulen in Ludwigshafen und Friedberg, Inhaber der Agentur memeconcept, Geschäftsführender Gesellschafter der memepublisher GmbH.

Wetterlage

Indifferente Wetterlage und keine bedeutenden Wärme- oder Kältereize

Ein schwach ausgeprägtes Hochdruckgebiet (oder ein sommerliches Tiefdruckgebiet von geringer Intensität) sorgt für Wetterberuhigung oder trockene Sonnentage.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 0°C und 20°C. In angemessener Kleidung müssen Sie heute nicht mit einer medizinisch relevanten Belastung durch die Tagestemperaturen rechnen.


Drei Effekte verstärken die Relevanz der Wetterempfindlichkeit

Wetter beeinträchtigt das Wohlbefinden und die Gesundheit durch rasche Wechsel, extreme Werte oder lang anhaltende Belastung. Besonders betroffen sind Menschen mit akut angegriffener Gesundheit, chronisch Kranke und biographisch Fortgeschrittene. Deren Wetterempfindlichkeit geht spürbar über normale Wetterfühligkeit hinaus. Drei Effekte werden zukünftig die Häufigkeit und Intensität verstärken: Klimaveränderung, demographischer Wandel, wohnen in der Stadt. weiterlesen...


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Menschenswetter unterwegs

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Tödliche Hitze

Extrem warme Luft, starke Sonnenstrahlung und hohe Luftfeuchte schwächen Herz und Kreislauf, Motivation und Konzentrationsfähigkeit lassen nach, die Schlafqualität sinkt. Wer zu wenig trinkt riskiert Thrombosen, die einen lebensbedrohlichen Infarkt oder Embolien auslösen können. Schwache Muskulatur und Schwindel erhöhen das Risiko zu stürzen und sich dabei ernsthaft zu verletzen. Doch anhaltende Hitze beeinträchtigt auch das Gemüt, ein oftmals unterschätztes Risiko. weiterlesen...


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Ratgeber von unserem Menschenswetter Redakteur Holger Westermann

Der Fibromyalgie-Ratgeber weiterlesen...


Beipackzettel mit Nebenwirkungen

Vor der Einnahme eines Medikaments sollten Patienten die beiliegende Information zu möglichen Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen lesen. Dies dient nicht der Abschreckung oder als Aufforderung zur Therapieverweigerung, auch wenn der Text oftmals dazu geeignet ist. Vielmehr soll die Achtsamkeit auf bereits bekannte unerwünschte Wirkungen gerichtet werden, damit Komplikationen zuverlässig erkannt und eine Eskalation möglichst frühzeitig verhindert wird. Doch genau dazu sind die Formulierungen in den Beipackzetteln ungeeignet.

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Lieber mopsfidel als todtraurig

Der Effekt tritt mit Verzögerung auf, doch während einer mehrjährigen Therapie mit Antidepressiva gewinnen einige Patienten deutlich an Körpermasse. Vor allem im zweiten und dritten Behandlungsjahr steigt die Wahrscheinlichkeit zumindest 5% Gewicht zuzulegen. Problematisch ist dabei, dass Adipositas ein wirkmächtiger Risikofaktor für Depression ist. weiterlesen...