Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Depressionen und depressive Stimmungen
am 17. Februar 2019 in Köln

Wettereinfluss

Kein Einfluss

Die Neigung zu depressiver Stimmung wird heute nur wenig durch das Wetter beeinflusst. Ein schwach ausgeprägtes Hochdruckgebiet sorgt für zumeist sonniges Wetter. Sonnenlicht stimuliert die Ausschüttung anregender Hormone (Serotonin) und löst so eine positive Wirkung auf das Wohlfühlzentrum (Limbisches System) im Gehirn aus. Doch Sonnenschein ist bei der aktuellen Wetterlage keinsewegs garantiert, es kann auch trübe Tage geben. So treten andere Einflüsse und Störfaktoren, die sich auf die allgemein Stimmung auswirken in den Vordergrund.

Heute liegen die Tagestemperaturen zwischen 0°C und 20°C, mit angemessener Kleidung können Sie sich heute beliebig lang im Freien aufhalten und damit etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden tun. Aktivität an der frischen Luft, ob als Spaziergang oder sportlich beim Joggen und Radfahren, gerne auch leichte Gartenarbeit bringt Kreislauf und Blutdruck in Schwung und unterstützt so den positiven Effekt des Sonnenlichts.

Dipl.-Biol. Holger Westermann von Dipl.-Biol. Holger Westermann

Dozent an Hochschulen in Ludwigshafen und Friedberg, Inhaber der Agentur memeconcept, Geschäftsführender Gesellschafter der memepublisher GmbH.

Wetterlage

Indifferente Wetterlage und keine bedeutenden Wärme- oder Kältereize

Ein schwach ausgeprägtes Hochdruckgebiet (oder ein sommerliches Tiefdruckgebiet von geringer Intensität) sorgt für Wetterberuhigung oder trockene Sonnentage.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 0°C und 20°C. In angemessener Kleidung müssen Sie heute nicht mit einer medizinisch relevanten Belastung durch die Tagestemperaturen rechnen.


Tagsüber Frühling, frühmorgens Frost

Admiral und Krokus

Sonniger Spätwinter bringt frühlingshafte Mittagstemperatur, doch kurz nach Sonnenaufgang wird es sehr kalt. Mancherorts steigt die Lufttemperatur tagsüber innerhalb von -3°C auf +15°C. Kurz nach Sonnenuntergang kann sich schon wieder Reif bilden. Solche kurzzeitigen Temperaturschwankungen vertragen nicht alle Menschen, doch ein Gutteil der empfundenen Gesundheitsbelastung ist psychologisch motiviert. weiterlesen...


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Lavendelduft lindert innere Unruhe

Violette Blüten der Provence sind Symbol für Sommer, Sonne und savoir-vivre. Als Bestandteil der Kräutermischung Herbes de Provence würzt Lavendel sogar im Winter Wärme, Urlaubsstimmung und mediterrane Entschleunigung an Tomatensauce und Braten. Das ist aber kein psychologischer Effekt attraktiver Erinnerungen, der Duft des Lavendelöls wirkt direkt aufs Gehirn - beruhigt, entspannt und verbessert den Schlaf. weiterlesen...


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Schönheit bedarf der Aufmerksamkeit

Immanuel Kant (1724 - 1804) postulierte einen qualitativen Unterschied zwischen der Wahrnehmung von Schönheit und Sinnlichkeit. Etwas als „schön“ zu erkennen, gelingt nur dem denkenden Individuum oder in Verabredung einer Gemeinschaft von Denkenden. Dem gegenüber sei sinnliche Erfahrung lediglich körperbezogen, beispielsweise gustatorisch (Geschmack, Geruch) oder sexuell. Moderne neurologische Forschung stützt die Hypothese  des "alte Königsberger". weiterlesen...


Korrelation und Kausalität

Chronisch kranke Menschen kennen vollmundig formulierte Meldungen über „neu entdeckte Ursachen“ oder „effektive Wirkung“ bislang unbekannter und unbeachteter Heilmethoden. Doch wann kann man überhaupt seriös von einer „Ursache“ oder einer konkreten „Wirkung“ sprechen? Zwei Artikel über aktuelle Veröffentlichungen über Adipositas und Asthma illustrieren das anschaulich. weiterlesen...