Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Depressionen und depressive Stimmungen
am 29. Februar 2020 in Köln

Wettereinfluss

Leicht ungünstig

Die sehr schnell einfließende Kaltluft wirkt, insbesondere nach schwül-warmem Wetter, sehr erfrischend. Die Schlafqualität verbessert sich, da die Absenkung der Körpertemperatur nun zuverlässig gelingt. Die Müdigkeit am Tage, ein Kennzeichen für schwül-warme Wetterlagen, verschwindet. Das allgemeine Wohlbefinden und die psychisch-geistige Leistungsfähigkeit nehmen spürbar zu.

Auf der andere Seite bedeutet der stürmische Wetterwechsel auch Unruhe und psychische Anspannung. Sinken die Temperatuen unter 15°C schwindet die Bereitschaft ins Freie oder „unter Menschen“ zu gehen. Die positive Wirkung von Sonnenlicht und sozialen Kontakten bleibt aus.

Die mit dem Wetterwechsel einher gehende innere Unruhe und psychische Anspannung tritt in ihrer Wirkung hinter die positiven Effekt zurück.

Heute liegen die Tagestemperaturen zwischen 0°C und 20°C, mit angemessener Kleidung können Sie sich heute beliebig lang im Freien aufhalten und damit etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden tun. Aktivität an der frischen Luft, ob als Spaziergang oder sportlich beim Joggen und Radfahren, gerne auch leichte Gartenarbeit bringt Kreislauf und Blutdruck in Schwung. So können Sie den negativen Wettereinfluss ein wenig kompensieren.

Dipl.-Biol. Holger Westermann von Dipl.-Biol. Holger Westermann

Dozent an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, Inhaber der Agentur memeconcept, Geschäftsführender Gesellschafter der memepublisher GmbH.

Wetterlage

Starke Kaltluftadvektion und keine bedeutenden Wärme- oder Kältereize

An der Rückseite eines Tiefdruckgebietes fließt von Norden oder Nordwesten kalte Meeresluft ein, es kommt zu einer spürbaren Abkühlung. Sie müssen mit heftigem Wind und mit ergiebigen Schauern, im Sommer auch mit Gewittern rechnen.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 0°C und 20°C.


Fasnacht taugt nicht zum Wintervertreiben

Fasching, Fasnacht, Fastnacht, Fasent, Fasnet oder Karneval das fröhliche Treiben in den Straßen wurde diesmal feucht und windig. Erst zerzauste und taufte das Tief „Yulia" Kostüme und Häs. Nun folgt unmittelbar das Tief „Zehra“ und verhunzt die Narrenumzüge am Rosenmontag und am Karnevalsdienstag (Fasnetzischdig). Und dann kommt auch noch der Winter zurück. weiterlesen...


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Depressiv durch Heuschnupfen

Die Symptome stören und bieten den Mitmenschen in direkter Umgebung keine attraktive Gesellschaft: geschwollene Lider, rote tränende Augen, „laufende“ Nase und minutenlanges Niesen. Hinzu kommen die unsichtbaren Leiden wie Kratzen im Hals und Rachen sowie Schlafstörungen - die das Körpergefühl der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Jugendliche leiden besonders intensiv darunter, da sie sich aufgrund dieser Symptome der Pollenallergie von der Gemeinschaft Gleichalter ausgeschlossen fühlen. Unerwartet oft ist Depressivität die Folge. weiterlesen...


Frauen frieren anders

Frösteln und frieren sind Reaktionen auf den akuten oder erwarteten Verlust von Körperwärme. Niedrige Lufttemperatur ist nur ein Auslöser, hohe Luftfeuchte und Wind sowie Aufenthalt im Schatten (keine Strahlungswärme) unterstützen den Wärmeverlust. Physiologische und psychologische Effekte wirken als Verstärker des Kälteempfindens - Schlafmangel, Abgespanntheit und Schmerzbelastung, manchmal genügt auch ein Blick aus dem Fenster auf vorüberziehende Schauer. weiterlesen...


Für den positiven Effekt genügt schon eine Trainingseinheit

Sport strafft den Körper, verlängert die Ausdauer, erfrischt den Geist und befreit das Gemüt. Der dazu notwendige Aufwand wird von vielen Menschen überschätzt. In einer kleinen experimentellen Studie mit betagten Bewegungsmuffeln bewirkte schon moderates aber regelmäßiges Engagement eine deutliche Verbesserung. weiterlesen...


Anhaltende Hitze züchtet potentiell pathogenen Pilz

Die meisten Arten der Candida-Hefepilze sind unproblematisch, doch wenige können Krankheiten hervorrufen sowie durch andere Erkrankungen oder therapeutische Maßnahmen (beispielsweise Beatmung) geschwächte Patienten besiedeln. Dazu müssen die Pilze im Körper bei rund 37°C überleben und wachsen können - das gelingt seit einigen Jahren auch aggressiven Formen. weiterlesen...