Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für COPD und entzündliche Bronchitis
am 18. Oktober 2018 in Berlin, Brandenburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt

Wettereinfluss

Kein Einfluss

Der vergleichsweise hohe Sauerstoffgehalt der einströmenden Kaltluft erleichtert die Atmung. Auf der anderen Seite ziehen sich bei niedriger Lufttemperatur die Atemwege und die Adern in der Lunge zusammen. Dadurch wird die Sauerstoffaufnahme behindert. Trockene Heizungsluft kann diesen Effekt noch verstärken. Daher sollten Sie mindestens zweimal am Tag gründlich, für 5 bis 10 Minuten, lüften und zudem die Raumluft befeuchten.

Steigt die Temperatur an, verringert sich zwar die Sauerstoffkonzentration in der Luft (Moleküle pro m3) andererseits verbessert sich die Funktion der Atemorgane. Wie sich die positiven und negativen Effekte gegenseitig beeinflussen ist von Patient zu Patient verschieden, manchmal auch von Tag zu Tag.


Heute liegt die gefühlte Tageshöchsttemperatur zwischen 0°C und 20°C, mit angemessener Kleidung können Sie sich heute beliebig lang im Freien aufhalten und damit etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden tun. Bei stabilen Nebellagen im Herbst und Winter konzentrieren sich jedoch Schadstoffe in der Luft, die Ihre Atemwege reizen können.

Dipl.-Biol. Holger Westermann von Dipl.-Biol. Holger Westermann

Dozent an Hochschulen in Ludwigshafen und Friedberg, Inhaber der Agentur memeconcept, Geschäftsführender Gesellschafter der memepublisher GmbH.

Wetterlage

Kaltluftadvektion und keine bedeutenden Wärme- oder Kältereize

An der Rückseite eines Tiefdruckgebietes fließt von Norden oder Nordwesten kalte Meeresluft ein, es kommt zu einer spürbaren Abkühlung. Insbesondere im Sommer wirkt die kühle Luft nach einer ausgedehnten feuchtwarmen Wetterlage regelrecht erfrischend auf Körper und Geist. Bei stärkerer Intensität können heftige Winde mit Schauern, im Sommer auch Gewitter einher gehen. Die gefühlte Temperatur geht dann stärker zurück als die Thermometeranzeige.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 0°C und 20°C. In angemessener Kleidung müssen Sie heute nicht mit einer medizinisch relevanten Belastung durch die Tagestemperaturen rechnen.


Leben im Dämmerzustand

Dämmerung

Für jeden Tag und jeden Ort können Sonnenaufgang und Sonnenuntergang präzise berechnet werden. Doch der Übergang zwischen lichtem Tag und Nacht ist kein Zeitpunkt, sondern eine stundenwährende Periode, die vor dem Auftauchen der Sonne am Horizont beginnt und deutlich nach dem Verschwinden endet. Je nach praktischer Bedeutung der Dämmerung wird unterschieden zwischen bürgerlicher, nautischer und astronomischer. weiterlesen...


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Kortison hilft nicht gegen Husten

Kortikosteroide haben sich bei Asthma und chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) als hoch wirksame Medikamente bewährt. Durch die Weitung der Bronchien fällt das Atmen leichter und die Sauerstoffversorgung bessert sich spürbar. Das veranlasst Ärzte diese Medikamente auch bei Atemwegsinfektionen einzusetzten - offensichtlich ein therapeutischer Fehler. weiterlesen...


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Menschenswetter unterwegs

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Mückenstich quält tagelang

Die Einstichstelle beginnt zu jucken, wenn das blutgierige Insekt bereits abgeflogen ist. Denn der Mückenspeichel enthält Substanzen, die wie ein Lokalanästhetikum wirken und die Haut ringsherum betäuben. Für die Stechmücke ist das ein wirkungsvoller Schutz gegen schlagkräftige Reaktionen des Opfers. Für das Immunsystems des angezapften Körpers aber oftmals Auslöser für eine langwierige Entzündungsreaktion. weiterlesen...


Gieriger Affe und durstiger Kater

Diese tierischen Referenzen illustrieren den Durst in seinem gegensätzlichen Charakter: Am Abend den Appetit auf Alkohol und die berauschte Seligkeit, am nächsten Morgen das kaum stillbare Verlangen nach Wasser bei marterndem Kopfschmerz und allgemeinem Unwohlsein. Angeregt wird die enorme Flüssigkeitsaufnahme durch Stimulation des Durstzentrums im Gehirn über ein Hormon der Leber. weiterlesen...