Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für COPD und entzündliche Bronchitis
am 19. März 2019 in Berlin, Brandenburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt

Wettereinfluss

Kein Einfluss

Bei mäßig hohem Luftdruck und moderater Temperatur enthält die Atemluft überdurchschnittlich viel Sauerstoff. Bleibt es dagegen kühl, steigt zwar der Sauerstoffgehalt an, doch aufgrund der Kälte ziehen sich die Atemwege und die Adern in der Lunge zusammen. Dadurch wird die Sauerstoffaufnahme behindert. Trockene Heizungsluft kann diesen Effekt noch verstärken. Daher sollten Sie während der Heizperiode mindestens zweimal am Tag gründlich, für 10 bis 15 Minuten, lüften (steigert den Sauerstoffgehalt) und die Raumluft befeuchten.

Steigt die Temperatur, verringert sich der Sauerstoffanteil in der Luft. Andererseits verbessert sich dann auch die Funktion der Atemorgane. Wie sich die positiven und negativen Effekte gegenseitig beeinflussen ist von Patient zu Patient verschieden, manchmal auch von Tag zu Tag.

Heute liegen die Tagestemperaturen zwischen 0°C und 20°C, mit angemessener Kleidung können Sie sich heute beliebig lang im Freien aufhalten und damit etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden tun. Bei stabilen Nebellagen im Herbst und Winter konzentrieren sich jedoch Schadstoffe in der Luft, die Ihre Atemwege reizen können.

Dipl.-Biol. Holger Westermann von Dipl.-Biol. Holger Westermann

Dozent an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, Inhaber der Agentur memeconcept, Geschäftsführender Gesellschafter der memepublisher GmbH.

Wetterlage

Indifferente Wetterlage und keine bedeutenden Wärme- oder Kältereize

Ein schwach ausgeprägtes Hochdruckgebiet (oder ein sommerliches Tiefdruckgebiet von geringer Intensität) sorgt für Wetterberuhigung oder trockene Sonnentage.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 0°C und 20°C. In angemessener Kleidung müssen Sie heute nicht mit einer medizinisch relevanten Belastung durch die Tagestemperaturen rechnen.


Winterverlängernde Westwetterlage

„Dragi“, „Eberhard“, „Franz“ und nun auch noch „Gebhard“, ein steter Reigen stürmischer Atlantiktiefs zieht derzeit über Mitteleuropa hinweg. Jedes mal sinkt die Temperatur ein wenig tiefer, inzwischen schneit es auch wieder in Mittelgebirgslagen. Andererseits springt in den kurzen Warmfrontepisoden das Thermometer über 15°C - um mit der nachfolgenden Kaltfront wieder abzustürzen. Für wetterempfindliche Menschen ist diese oftmals stürmisch nasskalte Wetterlage mit starken Temperaturschwankungen eine enorme Gesundheitsbelastung. weiterlesen...


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Fieber unterstützt die Immunabwehr

Erhöhte Körpertemperatur hilft dem Immunsystem, Krankheitserreger schneller und effektiver zu bekämpfen. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Aktivität eines Hitzeschockproteins, das ab 38,5°C wirksam wird. Deshalb gefährdet frühzeitiges Fiebersenken die Genesung. weiterlesen...


Schönheit bedarf der Aufmerksamkeit

Immanuel Kant (1724 - 1804) postulierte einen qualitativen Unterschied zwischen der Wahrnehmung von Schönheit und Sinnlichkeit. Etwas als „schön“ zu erkennen, gelingt nur dem denkenden Individuum oder in Verabredung einer Gemeinschaft von Denkenden. Dem gegenüber sei sinnliche Erfahrung lediglich körperbezogen, beispielsweise gustatorisch (Geschmack, Geruch) oder sexuell. Moderne neurologische Forschung stützt die Hypothese  des "alte Königsberger". weiterlesen...


Korrelation und Kausalität

Chronisch kranke Menschen kennen vollmundig formulierte Meldungen über „neu entdeckte Ursachen“ oder „effektive Wirkung“ bislang unbekannter und unbeachteter Heilmethoden. Doch wann kann man überhaupt seriös von einer „Ursache“ oder einer konkreten „Wirkung“ sprechen? Zwei Artikel über aktuelle Veröffentlichungen über Adipositas und Asthma illustrieren das anschaulich. weiterlesen...


Nur seriöse Wissenschaft schafft Wissen

Was in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlicht wurde, sind geprüfte Forschungsergebnisse. Darauf dürfen Leser vertrauen, wenn sie medizinische Nachrichten lesen, die sich auf solche Quellen stützen. Offensichtlich trügt diese Hoffnung, denn auf dem Markt der akademisch anmutenden Spezialliteratur tummeln sich zahlreiche Plattformen für Scharlatane. Veröffentlicht wird jeder Humbug, sofern die Autoren dafür bezahlen. In Geisteswissenschaften mag das belustigen, in Sozialwissenschaften kann politischer Schaden entstehen, in der Medizin ist jedoch die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr. weiterlesen...