Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für COPD und entzündliche Bronchitis
am 20. September 2019 in Berlin, Brandenburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt

Wettereinfluss

Leicht ungünstig

Ansteigende Temperatur, fallender Luftdruck und hohe Luftfeuchtigkeit reduzieren den Sauerstoffgehalt in der Atemluft. Sie müssen häufiger und tiefer einatmen, es kann das Gefühl von Kurzatmigkeit entstehen. Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und behindert so die Sauerstoffaufnahme. Daher sollten Sie mindestens zweimal am Tag gründlich, für 10 bis 15 Minuten, lüften.

Heute liegt die gefühlte Tagestemperatur zwischen 0°C und 20°C. Mit angemessener Kleidung können Sie sich heute bequem vor Kälte- und Wärmereizen schützen und sich dann beliebig lang im Freien aufhalten um etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden zu tun.

Dipl.-Biol. Holger Westermann von Dipl.-Biol. Holger Westermann

Dozent an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, Inhaber der Agentur memeconcept, Geschäftsführender Gesellschafter der memepublisher GmbH.

Wetterlage

Warmluftadvektion und keine bedeutenden Wärme- oder Kältereize

Durch ein heranziehendes Tiefdruckgebiet wird das Wetter wärmer aber auch feuchter. Zunächst bilden sich hohe Schleierwolken, später nimmt die Bewölkung insgesamt zu. Der Wind frischt deutlich auf. Verdichten sich die Wolken, so kann es auch regnen.

Im Zentrum des Tiefdruckgebietes beruhigt sich das Wetter, die Bewölkung lichtet sich, der Regen hört auf, gelegentlich reißt die Wolkendecke auf. Einströmende Warmluft führt zu einem spürbaren Temperaturanstieg. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für einen Spaziergang, denn danach sorgt die rückwärtige Kaltfront mit starkem Schauerregen für einen deutlichen Temperatursturz. Es kann auch zu Gewittern (Frontengewitter) kommen, die sich jedoch in ihrer Charakteristik deutlich von den typischen Sommergewittern (Wärmegewitter) unterschieden.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 0°C und 20°C. In angemessener Kleidung müssen Sie heute nicht mit einer medizinisch relevanten Belastung durch die Tagestemperaturen rechnen.


Herbstwetter zum Sommerausklang

Die letzte Woche Spätsommer fühlt sich bereits herbstlich an. Den Eindruck verstärkt der krasse Kontrast zu den jüngst vergangenen sonnig sommerlichen Tagen. Den Einzelhandel mag es freuen, dass die Menschen nun wieder wärmende Kleidung wünschen. Alle anderen werden sich rasch wieder nach Sonnenschein und Warmlufteinstrom sehnen. Eine berechtigte Hoffnung, doch zuvor ist fröstelnde Geduld gefordert. weiterlesen...


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Erhöhtes Risiko für COPD durch Luftverschmutzung

Maximal belastet ist die Atemluft von Rauchern und Passivrauchern. Dabei ist gleichgültig was und wie geraucht wird, ob man direkt verbrannten Tabak inhaliert oder per Wasserpfeife schmaucht oder modern Verdampfer nutzt - hierzulande ist ein Spitzenplatz unter den Schadstoffeinatmern garantiert. Doch auch ein Wohnort an stark befahrenen Straßen kann schaden, wenn auch deutlich weniger. weiterlesen...


Anhaltende Hitze züchtet potentiell pathogenen Pilz

Die meisten Arten der Candida-Hefepilze sind unproblematisch, doch wenige können Krankheiten hervorrufen sowie durch andere Erkrankungen oder therapeutische Maßnahmen (beispielsweise Beatmung) geschwächte Patienten besiedeln. Dazu müssen die Pilze im Körper bei rund 37°C überleben und wachsen können - das gelingt seit einigen Jahren auch aggressiven Formen. weiterlesen...


Vom Nutzen neuer Medikamente

Zentrale Aufgabe des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist die Frühe Nutzenbewertung für pharmazeutische Wirkstoffen und Darreichungsformen von Arzneimitteln mit Blick auf die Kosten für die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Denn „neu“ bedeutet in der Regel auch „teurer“ - doch dann sollte es auch nachweislich „besser“ sein. Genau das ist sehr häufig nicht der Fall. weiterlesen...


Risikoverhalten: Patienten flunkern in der Praxis

Für eine sichere Diagnose und eine erfolgreiche Therapie sind Ärzte auf die Mitwirkung der Patienten angewiesen. Da hilft es nicht, „dem Arzt zuliebe“ kurz vor dem Praxisbesuch ausnahmsweise die verordnete Abstinenz zu halten oder die regelmäßige Medikamenteneinnahme vorzutäuschen. Die Beschreibung der Beschwerden und die korrekte Einschätzung der therapietreue durch den Patienten sind wichtige Informationsquellen. Sie müssen daher präzise und vollständig sein - doch oft verführen Scham und Sorge um den „guten Eindruck“ zum Flunkern. weiterlesen...