Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Migräne und anfallartige Kopfschmerzen
am 25. August 2019 in Hofheim Am Taunus

Wettereinfluss

Ungünstig

Die hohen Temperaturen belasten Herz und Kreislauf, dadurch entsteht ein Gefühl von Überlastung und mangelnder Leistungsfähigkeit. In der Nacht gehen die Temperaturen kaum zurück. Dadurch kann die Körpertemperatur im Schlaf nicht ausreichend abgesenkt werden, zudem enthält warme Luft weniger Sauerstoff als kalte Luft. Der Schlaf wird unruhig und wenig erholsam. Hält diese Wetterlage mehrere Tage an entsteht chronischer Schlafmangel und infolge dessen Abgespanntheit und Erschöpfung, die eine Migräne auslösen können. Ziehen Wolken oder ein Gewitter auf, so kann die Schwüle ein zusätzlicher Risikofaktor sein.

Heute liegt die gefühlte Tageshöchsttemperatur zwischen 32°C und 36°C. Den Aufenthalt im Freien sollten Sie in sehr leichter Kleidung in den Morgen oder in die Abendstunden verlegen. Körperliche Anstrengung sollten heute, wenn möglich, gemieden werden. Kaum etwas ist so dringend zu erledigen, dass es ein Gesundheitsrisiko rechtfertigt. Auch Sport ist nur für sehr gut Trainierte empfehlenswert.

Dr. med. Axel Menzebach, M.A. von Dr. med. Axel Menzebach, M.A.

Facharzt / Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin/Schmerztherapie
Klinik / Chefarzt des Institutes für Anästhesiologie, Intensivmedizin & Schmerztherapie DONAUISAR Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover

Wetterlage

Indifferente Wetterlage und starke Wärmereize

Ein schwach ausgeprägtes Hochdruckgebiet (oder ein sommerliches Tiefdruckgebiet von geringer Intensität) sorgt für Wetterberuhigung oder trockene Sonnentage.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 32°C und 36°C. Sie müssen daher mit einer starken Wärmebelastung rechnen. Wenn Sie ins Freie gehen wollen – oder müssen - sollten Sie sehr leichte Kleidung tragen, um eine ausreichende Kühlung zu ermöglichen. Sie verlieren bei diesen Temperaturen sehr viel Flüssigkeit, nicht nur durch das sichtbare Schwitzen, sondern auch über die Atemluft. Bitte achten Sie auch darauf, dass Sie genug trinken – am Besten Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte.


Sonnige Wärme ergänzt wechselhafte Westwetterlage

Das Sommerwetter in Mitteleuropa gestaltet der Wechsel von Atlantiktiefs, die von Westen heranziehen und Hochdruckgebieten, die sich von den Azoren aus nordostwärts ausdehnen. Je nachdem ob gerade Hochdruckeinfluss oder ein durchziehendes Tief das Wetter bestimmen, dominieren Warmlufteinstrom gefolgt von Kaltlufteinstrom mit Regen oder anhaltenden Sonnenscheinepisoden. Den Regiewechsel begleiten oft Gewitter. Jetzt wird es mal wieder sonniger und wärmer. weiterlesen...


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Fieber unterstützt die Immunabwehr

Erhöhte Körpertemperatur hilft dem Immunsystem, Krankheitserreger schneller und effektiver zu bekämpfen. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Aktivität eines Hitzeschockproteins, das ab 38,5°C wirksam wird. Deshalb gefährdet frühzeitiges Fiebersenken die Genesung. weiterlesen...


Anhaltende Hitze züchtet potentiell pathogenen Pilz

Die meisten Arten der Candida-Hefepilze sind unproblematisch, doch wenige können Krankheiten hervorrufen sowie durch andere Erkrankungen oder therapeutische Maßnahmen (beispielsweise Beatmung) geschwächte Patienten besiedeln. Dazu müssen die Pilze im Körper bei rund 37°C überleben und wachsen können - das gelingt seit einigen Jahren auch aggressiven Formen. weiterlesen...


Vom Nutzen neuer Medikamente

Zentrale Aufgabe des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist die Frühe Nutzenbewertung für pharmazeutische Wirkstoffen und Darreichungsformen von Arzneimitteln mit Blick auf die Kosten für die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Denn „neu“ bedeutet in der Regel auch „teurer“ - doch dann sollte es auch nachweislich „besser“ sein. Genau das ist sehr häufig nicht der Fall. weiterlesen...


Risikoverhalten: Patienten flunkern in der Praxis

Für eine sichere Diagnose und eine erfolgreiche Therapie sind Ärzte auf die Mitwirkung der Patienten angewiesen. Da hilft es nicht, „dem Arzt zuliebe“ kurz vor dem Praxisbesuch ausnahmsweise die verordnete Abstinenz zu halten oder die regelmäßige Medikamenteneinnahme vorzutäuschen. Die Beschreibung der Beschwerden und die korrekte Einschätzung der therapietreue durch den Patienten sind wichtige Informationsquellen. Sie müssen daher präzise und vollständig sein - doch oft verführen Scham und Sorge um den „guten Eindruck“ zum Flunkern. weiterlesen...