Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Migräne und anfallartige Kopfschmerzen
am Nachmittag des 14. August 2022 in Berlin, Brandenburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt

Wettereinfluss

Ungünstig

Die hohen Temperaturen belasten Herz und Kreislauf, dadurch entsteht ein Gefühl von Überlastung und mangelnder Leistungsfähigkeit. In der Nacht gehen die Temperaturen kaum zurück. Dadurch kann die Körpertemperatur im Schlaf nicht ausreichend abgesenkt werden, zudem enthält warme Luft weniger Sauerstoff als kalte Luft. Der Schlaf wird unruhig und wenig erholsam. Hält diese Wetterlage mehrere Tage an entsteht chronischer Schlafmangel und infolge dessen Abgespanntheit und Erschöpfung, die eine Migräne auslösen können. Ziehen Wolken oder ein Gewitter auf, so kann die Schwüle ein zusätzlicher Risikofaktor sein.

Heute liegt die gefühlte Tageshöchsttemperatur zwischen 32°C und 36°C. Den Aufenthalt im Freien sollten Sie in sehr leichter Kleidung in den Morgen oder in die Abendstunden verlegen. Körperliche Anstrengung sollten heute, wenn möglich, gemieden werden. Kaum etwas ist so dringend zu erledigen, dass es ein Gesundheitsrisiko rechtfertigt. Auch Sport ist nur für sehr gut Trainierte empfehlenswert.

Dr. med. Axel Menzebach, M.A. von Dr. med. Axel Menzebach, M.A.

Facharzt / Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin/Schmerztherapie
Klinik / Chefarzt des Institutes für Anästhesiologie, Intensivmedizin & Schmerztherapie DONAUISAR Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover

Wetterlage

Indifferente Wetterlage und starke Wärmereize

Ein schwach ausgeprägtes Hochdruckgebiet (oder ein sommerliches Tiefdruckgebiet von geringer Intensität) sorgt für Wetterberuhigung oder trockene Sonnentage.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 32°C und 36°C. Durch starken Wärmebelastung verlieren Sie sehr viel Flüssigkeit, nicht nur durch das sichtbare Schwitzen, sondern auch über die Atemluft. Bitte achten Sie auch darauf, dass Sie genug trinken.


Schwitzen für Fortgeschrittene

Hierzulande wird es - mal wieder - hochsommerlich heiß. Das ist zu dieser Jahreszeit nicht ungewöhnlich. In diesem Sommer ist das jedoch bereits die vierte Hitzewelle und das ist dann schon etwas Besonderes. Für sonnensüchtig Menschen ein probater Grund, die Reise in den Süden aufzuschieben; für hitzegeplagte Menschen eine erneute Herausforderung für die Gesundheit. weiterlesen...


Ein Bild des Partners lässt Schmerzen schwinden

Zärtlichkeit lindert Schmerzen. Dabei wird der geliebte Partner körperlich wahrgenommen, man ist der schützenden und tröstenden Gegenwart gewiss. Zudem wirkt das genau in diesem Moment ausgeschüttete Kuschelhormon Oxytocin als natürliches Analgetikum. Forscher der Justus Liebig Universität Gießen (Hessen) haben nun herausgefunden: Ein Bild vom Partner genügt, um das Schmerzempfinden zu reduzieren. weiterlesen...


Hunde senken Stress, denn sie mögen Menschen

Dem possierlichen Charme eines jungen Hundes kann sich kaum ein Mensch entziehen. Dem spontanen Impuls zu Knuddeln oder zumindest zu Streicheln mag man nicht widerstehen. Und die Mehrzahl der Hunde scheint diese Zuwendung zu genießen. Bei älteren Tieren ist dann eher die Rasse und deren Charakter relevant, ob man Körperkontakt anstrebt oder lieber auf Distanz achtet. weiterlesen...


Produktive Müdigkeit im Home Office

Angestellte, die während der Corona-Pandemie von zu Hause aus arbeiten, schlafen länger und arbeiten effektiver. Diese Effizienz- und Leistungssteigerung gelingt nicht jedem, aber betrachtet man die Menschen im Home-Office insgesamt, bleibt das Ergebnis positiv. weiterlesen...


Placebos wirken auch wenn man es weiß

Auch wenn Patienten wissen, dass die eingenommenen Medikamente keinen pharmakologischen Wirkstoff enthalten, spüren sie eine Linderung ihrer Symptome. Das ergab eine Übersichtsarbeit in der die Ergebnisse von 13 klinische Studien mit insgesamt 834 Patienten zusammengefasst wurden. weiterlesen...


Kommunizierter Placeboeffekt

Wenn ein Medikament ohne Wirkstoff positiv auf das Wohlbefinden wirkt, widerspricht das der naturwissenschaftlichen Erwartung. Gut belegt ist, dass dieser Placeboeffekt von der Hoffnung des Patienten getragen wird. Aber offensichtlich ist auch die Überzeugung des Arztes ein wichtiger Faktor beim Placeboeffekt. weiterlesen...