Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Migräne und anfallartige Kopfschmerzen
am 20. Mai 2019 in Berlin, Brandenburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt

Wettereinfluss

Leicht ungünstig

Beim Durchzug des Tiefdruckgebietes hat die Warmluftzufuhr ihren Höhepunkt überschritten, durch den Regen kühlt die Luft ab, der Wind kann stürmisch werden. Bei Gewittern kann die Schwüle zusätzlich belastend wirken. Das Auf und Ab von Luftdruck und Temperaturen, insbesondere der für die Wetterempfindlichkeit bedeutsamen gefühlten Temperatur, stimuliert die glatte Muskulatur der Blutgefäße. Durch die Freisetzung des Hormons Serotonin ziehen sich die Adern zunächst zusammen, der Blutdruck steigt steil an. Anschließend entspannen sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt.

Nach der vaskulären Theorie der Migränestimulation führt die anfangs krampfartige Verengung der Adern im Gehirn dazu, dass die betroffenen Hirnareale schlechter durchblutet werden. Der resultierende Sauerstoff- und Energiemangel provoziert als Reflexantwort eine sehr schnelle Blutgefäßerweiterung. Die in den Gefäßwänden befinden sich Schmerz- und Dehnungsrezeptoren werden dabei gleichzeitig stimuliert. Die Wahrscheinlichkeit für eine Migräneattacke nimmt zu.

Heute liegt die gefühlte Tageshöchsttemperatur zwischen 20°C und 25°C, in ungünstigen Lagen kann es dabei auch schwül werden. Mit leichter Kleidung können Sie sich heute beliebig lang im Freien aufhalten und damit etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden tun.

Dr. med. Axel Menzebach, M.A. von Dr. med. Axel Menzebach, M.A.

Facharzt / Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin/Schmerztherapie
Klinik / Chefarzt des Institutes für Anästhesiologie, Intensivmedizin & Schmerztherapie DONAUISAR Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover

Wetterlage

Regenwetter und schwache Wärmereize

Heute bestimmt ein Tiefdruckgebiet das Wetter. Regenschauer und Wolkenlücken wechseln sich ab. Die Temperatur sinkt spürbar, der Wind legt zu, im Sommer können sich auch Gewitter bilden. Die gefühlte Temperatur liegt unterhalb des Wertes, der mit dem Thermometer gemessenen wird.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 20°C und 25°C. Sie müssen daher mit einer schwacher Wärmebelastung rechnen. Im Freien sollten Sie luftige Kleidung tragen, sich aber auch auf kühleren Phasen einstellen, wenn es windig wird oder wenn Sie sich längere Zeit im Schatten aufhalten.


Schwüle kündigt Kälte an

Über Ostern war das Wetter in Mitteleuropa sommerlich sonnig warm. Die absinkende trockene Luft im Einflussbereich des Hochdruckgebiets „Katharina“ erwärmte sich und konnte daher die Luftfeuchte aufnehmen. So verschwanden im Lauf des Tages alle Wolken, die sich am kühlen Nachthimmel gebildet hatten. Doch nun wechselt das Wetter. Es wird zunehmend schwül, die gefühlte Temperatur steigt, obwohl der Thermometerwert sinkt. In wenigen Tagen wird es noch einmal kalt. Für wetterempfindliche Menschen sind diese rasanten Temperaturschwankungen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko. weiterlesen...


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Fieber unterstützt die Immunabwehr

Erhöhte Körpertemperatur hilft dem Immunsystem, Krankheitserreger schneller und effektiver zu bekämpfen. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Aktivität eines Hitzeschockproteins, das ab 38,5°C wirksam wird. Deshalb gefährdet frühzeitiges Fiebersenken die Genesung. weiterlesen...


Intelligenz säuft - und verträgt das auch langfristig

Der sozioökonomische Status ist ein relevantes Kriterium für die Folgen des Alkoholkonsums auf die Gesundheit. Menschen in persönlich komfortablen oder gesicherten wirtschaftlichen Verhältnissen schlagen Schnaps, Wein und Bier weit weniger auf Herz, Kreislauf und Blutgefäße als Menschen, die unter problematischen Bedingungen leben. weiterlesen...


„Best Anden“ reduziert Prüfungsstress

In einigen Bundesländern sind die schriftlichen Prüfungen zum Abitur (in Österreich Matura) bereits auf dem Weg zur Korrektur, andere Schüler fiebern den Klausuren noch entgegen. Um so erstaunlicher ist die Nachricht, dass ein erfolgversprechendes Mittel gegen Prüfungsstress nun definitiv erst zum Frühsommer, also sicherlich erst nach Abgabe der letzten Abi-Tests, verfügbar sein wird. Dabei ist die Werbeaussage verheißungsvoll: Wer „Best Anden“ hat, kann gar nicht mehr scheitern! weiterlesen...


Frühlingsermüden

Derzeit sprießt, sprosst und erblüht es allerorten. Die Vögel beginnen ihren lauthals ausgefochtenen Wettstreit um die besten Nistplätze und attraktive Paarungspartner. Nur die Menschen befällt derweil eine mächtige Müdigkeit. weiterlesen...