Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Motivations- und Leistungsschwankungen
am Nachmittag des 3. Dezember 2021 in Berlin, Brandenburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt

Wettereinfluss

Leicht ungünstig

Aufziehende Bewölkung vermindert die direkte Sonneneinstrahlung und damit auch deren positive Wirkung auf die allgemeine Stimmung. Zudem führt die einströmende Warmluft zu innerer Unruhe. Man fühlt sich unausgeglichen, unkonzentriert und weniger leistungsfähig.
Mit der Konzentrationsfähigkeit sinkt auch die psychische Belastbarkeit. Die Neigung auf Mitmenschen gereizt zu reagieren nimmt zu.

Heute fällt die gefühlte Tagestemperatur auf 0°C bis -10°C. Mit wärmender Kleidung können Sie sich heute durchaus im Freien aufhalten und damit etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden tun.

Dipl.-Biol. Holger Westermann von Dipl.-Biol. Holger Westermann

Dozent an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, Inhaber der Agentur memeconcept, Geschäftsführender Gesellschafter der memepublisher GmbH.

Wetterlage

Warmluftadvektion und schwache Kältereize

Durch ein heranziehendes Tiefdruckgebiet wird das Wetter wärmer aber auch feuchter. Zunächst bilden sich hohe Schleierwolken, später nimmt die Bewölkung insgesamt zu. Der Wind frischt deutlich auf. Verdichten sich die Wolken, so kann es auch regnen.

Im Zentrum des Tiefdruckgebietes beruhigt sich das Wetter, die Bewölkung lichtet sich, der Regen hört auf, gelegentlich reißt die Wolkendecke auf. Einströmende Warmluft führt zu einem spürbaren Temperaturanstieg. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für einen Spaziergang, denn danach sorgt die rückwärtige Kaltfront mit starkem Schauerregen für einen deutlichen Temperatursturz. Es kann auch zu Gewittern (Frontengewitter) kommen, die sich jedoch in ihrer Charakteristik deutlich von den typischen Sommergewittern (Wärmegewitter) unterschieden.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 0°C und -10°C. Sie müssen sich auf geringe Kältereize einstellen.


Wechsel zu winterlichem Wetter

Derzeit ist das Wetter dröge. Hochdruck dominiert mit Nebel, Niesel und wenig Wind. Selten zieht mal eine schwache Kaltfront über die Landschaft und bewirkt ein wenig Luftdurchmischung mit einzelnen Wolkenlücken, ansonsten bleibt es beim Dauergrau. Da kann ein Wetterwechsel doch nur Besserung bedeuten - oder nicht? weiterlesen...


Ein Bild des Partners lässt Schmerzen schwinden

Zärtlichkeit lindert Schmerzen. Dabei wird der geliebte Partner körperlich wahrgenommen, man ist der schützenden und tröstenden Gegenwart gewiss. Zudem wirkt das genau in diesem Moment ausgeschüttete Kuschelhormon Oxytocin als natürliches Analgetikum. Forscher der Justus Liebig Universität Gießen (Hessen) haben nun herausgefunden: Ein Bild vom Partner genügt, um das Schmerzempfinden zu reduzieren. weiterlesen...


Weniger Streß durch Nikotinverzicht

Wenn Raucher zur Zigarette greifen, bemühen sie oft das Argument, akuten Stress zu lindern. Sie erhoffen sich kurzfristig spürbare und langfristig wirksame Unterstützung bei der Bewältigung psychischer Belastungen. Doch die regelmäßige Intoxikation mit Nikotin verstärkt die Probleme; erst Abstinenz lässt sie (ver)schwinden.

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Produktive Müdigkeit im Home Office

Angestellte, die während der Corona-Pandemie von zu Hause aus arbeiten, schlafen länger und arbeiten effektiver. Diese Effizienz- und Leistungssteigerung gelingt nicht jedem, aber betrachtet man die Menschen im Home-Office insgesamt, bleibt das Ergebnis positiv. weiterlesen...


Placebos wirken auch wenn man es weiß

Auch wenn Patienten wissen, dass die eingenommenen Medikamente keinen pharmakologischen Wirkstoff enthalten, spüren sie eine Linderung ihrer Symptome. Das ergab eine Übersichtsarbeit in der die Ergebnisse von 13 klinische Studien mit insgesamt 834 Patienten zusammengefasst wurden. weiterlesen...


Kommunizierter Placeboeffekt

Wenn ein Medikament ohne Wirkstoff positiv auf das Wohlbefinden wirkt, widerspricht das der naturwissenschaftlichen Erwartung. Gut belegt ist, dass dieser Placeboeffekt von der Hoffnung des Patienten getragen wird. Aber offensichtlich ist auch die Überzeugung des Arztes ein wichtiger Faktor beim Placeboeffekt. weiterlesen...