Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Migräne und anfallartige Kopfschmerzen
am 15. Oktober 2019 in Köln

Wettereinfluss

Leicht ungünstig

Beim Durchzug des Tiefdruckgebietes hat die Warmluftzufuhr ihren Höhepunkt überschritten, durch den Regen kühlt die Luft ab, der Wind kann stürmisch werden. Das Auf und Ab von Luftdruck und Temperaturen, insbesondere der für die Wetterempfindlichkeit bedeutsamen gefühlten Temperatur, stimuliert die glatte Muskulatur der Blutgefäße. Durch die Freisetzung des Hormons Serotonin ziehen sich die Adern zunächst zusammen, der Blutdruck steigt steil an. Anschließend entspannen sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt.
Nach der vaskulären Theorie der Migränestimulation führt die anfangs krampfartige Verengung der Adern im Gehirn dazu, dass die betroffenen Hirnareale schlechter durchblutet werden. Der resultierende Sauerstoff- und Energiemangel provoziert als Reflexantwort eine sehr schnelle Blutgefäßerweiterung. Die in den Gefäßwänden befinden sich Schmerz- und Dehnungsrezeptoren werden dabei gleichzeitig stimuliert. Die Wahrscheinlichkeit für eine Migräneattacke nimmt zu.

Heute liegt die gefühlte Tagestemperatur zwischen 0°C und 20°C, mit angemessener Kleidung können Sie sich heute beliebig lang im Freien aufhalten. Nutzen Sie die Regenpausen um damit etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden zu tun.

Dr. med. Axel Menzebach, M.A. von Dr. med. Axel Menzebach, M.A.

Facharzt / Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin/Schmerztherapie
Klinik / Chefarzt des Institutes für Anästhesiologie, Intensivmedizin & Schmerztherapie DONAUISAR Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover

Wetterlage

Regenwetter und keine bedeutenden Wärme- oder Kältereize

Heute bestimmt ein Tiefdruckgebiet das Wetter. Regenschauer und Wolkenlücken wechseln sich ab. Die Temperatur sinkt spürbar, der Wind legt zu, im Sommer können sich auch Gewitter bilden. Die gefühlte Temperatur liegt unterhalb des Wertes, der mit dem Thermometer gemessenen wird.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 0°C und 20°C. In angemessener Kleidung müssen Sie heute nicht mit einer medizinisch relevanten Belastung durch die Tagestemperaturen rechnen.


Spätsommer geht die Puste aus

Sonnenschein und Lufttemperatur über 25°C im Oktober erinnerten noch einmal an den Sommer. Die Illusion war nahezu perfekt, wäre nicht die Kulissen mit buntem Laub dekoriert und die Temperatur mit der frühzeitigen Abenddämmerung so drastisch eingebrochen. Hochdruckwetter mit leichtem aber stabilem Südwind lagerte flächendeckend Warmluft über Mitteleuropa - dieser Wärmezustrom versiegt nun; es folgt feuchte und kühlere Atlantikluft. weiterlesen...


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3. Fibromyalgie Hauptstadttag der Deutschen Fibromyalgie Vereinigung (DFV) e.V.

Ein Informationstag für Patienten mit Vorträgen  rund um Fibromyalgie

Samstag, 19. Oktober 2019 in Berlin

Den Vortrag zum Auftakt des Hauptstadttages hält unser Chefredakteur und Autor von "Der Fibromyalgie-Ratgeber - trotz Dauerschmerz ein gutes Leben führen" zum Thema Fibromyalgie und Partnerschaft

Fieber unterstützt die Immunabwehr

Erhöhte Körpertemperatur hilft dem Immunsystem, Krankheitserreger schneller und effektiver zu bekämpfen. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Aktivität eines Hitzeschockproteins, das ab 38,5°C wirksam wird. Deshalb gefährdet frühzeitiges Fiebersenken die Genesung. weiterlesen...


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Anhaltende Hitze züchtet potentiell pathogenen Pilz

Die meisten Arten der Candida-Hefepilze sind unproblematisch, doch wenige können Krankheiten hervorrufen sowie durch andere Erkrankungen oder therapeutische Maßnahmen (beispielsweise Beatmung) geschwächte Patienten besiedeln. Dazu müssen die Pilze im Körper bei rund 37°C überleben und wachsen können - das gelingt seit einigen Jahren auch aggressiven Formen. weiterlesen...


Vom Nutzen neuer Medikamente

Zentrale Aufgabe des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist die Frühe Nutzenbewertung für pharmazeutische Wirkstoffen und Darreichungsformen von Arzneimitteln mit Blick auf die Kosten für die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Denn „neu“ bedeutet in der Regel auch „teurer“ - doch dann sollte es auch nachweislich „besser“ sein. Genau das ist sehr häufig nicht der Fall. weiterlesen...