Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Migräne und anfallartige Kopfschmerzen
am 20. Juli 2019 in Köln

Wettereinfluss

Ungünstig

Beim Durchzug des Tiefdruckgebietes hat die Warmluftzufuhr ihren Höhepunkt überschritten, durch den Regen kühlt die Luft ab, der Wind kann stürmisch werden. Bei Gewittern kann die Schwüle zusätzlich belastend wirken. Das Auf und Ab von Luftdruck und Temperaturen, insbesondere der für die Wetterempfindlichkeit bedeutsamen gefühlten Temperatur, stimuliert die glatte Muskulatur der Blutgefäße. Durch die Freisetzung des Hormons Serotonin ziehen sich die Adern zunächst zusammen, der Blutdruck steigt steil an. Anschließend entspannen sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt.

Nach der vaskulären Theorie der Migränestimulation führt die anfangs krampfartige Verengung der Adern im Gehirn dazu, dass die betroffenen Hirnareale schlechter durchblutet werden. Der resultierende Sauerstoff- und Energiemangel provoziert als Reflexantwort eine sehr schnelle Blutgefäßerweiterung. Die in den Gefäßwänden befinden sich Schmerz- und Dehnungsrezeptoren werden dabei gleichzeitig stimuliert. Die Wahrscheinlichkeit für eine Migräneattacke nimmt zu.

Heute liegt die gefühlte Tageshöchsttemperatur zwischen 26°C und 31°C. Jeder Schritt vor die Tür wird als belastend empfunden, zumal es bei den recht hohen Temperaturen schnell schwül werden kann. Mit leichter Kleidung können Sie sich heute am Morgen oder in den Abendstunden im Freien aufhalten und damit etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden tun. Am Nachmittag ist es oft zu schwül für Aktivitäten im Freien.

Dr. med. Axel Menzebach, M.A. von Dr. med. Axel Menzebach, M.A.

Facharzt / Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin/Schmerztherapie
Klinik / Chefarzt des Institutes für Anästhesiologie, Intensivmedizin & Schmerztherapie DONAUISAR Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover

Wetterlage

Regenwetter und mäßige Wärmereize

Heute bestimmt ein Tiefdruckgebiet das Wetter. Regenschauer und Wolkenlücken wechseln sich ab. Die Temperatur sinkt spürbar, der Wind legt zu, im Sommer können sich auch Gewitter bilden. Die gefühlte Temperatur liegt unterhalb des Wertes, der mit dem Thermometer gemessenen wird.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 26°C und 31°C. Sie müssen daher mit einer mäßigen Wärmebelastung rechnen. Im Freien sollten Sie luftige Kleidung tragen, um eine ausreichende Kühlung zu ermöglichen. Bitte achten Sie auch darauf, dass Sie genug trinken – am Besten Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte.


Kleine Gewitterkunde

Blitz und Donner gehören zum Sommer wie Sonnenschein und Hitze. Dabei gibt es Tage ganz ohne Gewittergefahr, doch anderntags verrät die Schwüle bereits am Vormittag, dass genau hier heute noch damit zu rechnen ist. Eine weitere Version tritt auf, wenn nach einer Hitzewelle Abkühlung angekündigt ist. So unterschiedliche Ursachen, so unterschiedlich heftig können Gewitter toben - als eng begrenztes kurzzeitiges Wärmegewitter, als Gewitterfront oder als Superzelle mit enormem Zerstörungspotential. weiterlesen...


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Fieber unterstützt die Immunabwehr

Erhöhte Körpertemperatur hilft dem Immunsystem, Krankheitserreger schneller und effektiver zu bekämpfen. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Aktivität eines Hitzeschockproteins, das ab 38,5°C wirksam wird. Deshalb gefährdet frühzeitiges Fiebersenken die Genesung. weiterlesen...


Vom Nutzen neuer Medikamente

Zentrale Aufgabe des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist die Frühe Nutzenbewertung für pharmazeutische Wirkstoffen und Darreichungsformen von Arzneimitteln mit Blick auf die Kosten für die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Denn „neu“ bedeutet in der Regel auch „teurer“ - doch dann sollte es auch nachweislich „besser“ sein. Genau das ist sehr häufig nicht der Fall. weiterlesen...


Risikoverhalten: Patienten flunkern in der Praxis

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Homöopathie-Hersteller droht Kritikern

Die Ärztin, ehemalige Homöopathin und heutige Kritikerin Frau Dr. Natalie Grams und den Pharmazeuten Prof. Dr. Gerd Glaeske erhielten eine Aufforderung zur Abgabe einer Unterlassungserklärung wegen „ungerechtfertigte Diskreditierungen von Homöopathie“. Glaeske hat unterzeichnet, Grams will den Konflikt ausfechten. weiterlesen...