Menschenswetter Journal

Aktuell

Es kribbelt auch angenehm, wenn man weiß, dass Roboter streichelnMusik weckt Sensibilität für Zärtlichkeiten

Angenehm anregend, sogar sinnlich stimulierend wirkt die wiederholte zarte Berührung der Haut. Kuschelmusik unterstützt diesen Effekt - nicht nur in romantischer Zweisamkeit, sondern sogar unter kühlen experimentellen Laborbedingungen. weiterlesen...

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Medizin

Menschenswetter-Informierte kennen die Wetterempfindlichkeit von Herz und KreislaufWetter triggert das Herzinfarkt-Risiko

Die Wahrscheinlichkeit unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Arteriosklerose zu leiden, kann man selbst beeinflussen. Wer auf seine Ernährung achtet, aufs Rauchen verzichtet, den Alkoholkonsum einschränkt, sich regelmäßig körperlich fordert oder Ausdauersport betreibt, darf darauf hoffen, von Übergewicht, Bluthochdruck und Typ-2-Diabetes verschont zu bleiben und keinen Infarkt zu erleben - zu überleben. Doch ein weiterer wirkmächtiger Risikofaktor liegt ausserhalb der persönlichen Einflusssphäre: Das Wetter. weiterlesen...

24.08.2017Kortison hilft nicht gegen Husten

Kortikosteroide haben sich bei Asthma und chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) als hoch wirksame Medikamente bewährt. Durch die Weitung der Bronchien fällt das Atmen leichter und die Sauerstoffversorgung bessert sich spürbar. Das veranlasst Ärzte diese Medikamente auch bei Atemwegsinfektionen einzusetzten - offensichtlich ein therapeutischer Fehler. weiterlesen...

24.08.2017Zukunftsperspektive vertreibt Stress

Die emotionale Belastung junger Menschen schwindet, wenn sie sich bewusst machen, dass gegenwärtiger Stress in der Zukunft weniger wirksam oder weniger bedeutsam sein wird. Je weiter die Zukunftsperspektive gefasst wird, je weiter entfernt der Standpunkt für die imaginär Rückschau gewählt wurde, desto wirksamer ist der Effekt. weiterlesen...

23.08.2017Verhaltenstherapie hilft erwachsenen Menschen mit ADHS

Ständige innere Unruhe und Konzentrationsschwäche plagt nicht nur Schulkinder, sondern auch Erwachsene. In Ausbildung und Beruf wird fokussiertes Arbeiten gefordert - für Betroffene oft eine übermächtige Herausforderung. Die übermäßige Spontanität zu regulieren ist Ziel vielfältiger Therapien. Ein Vergleich zwischen Placebo-Behandlung, Neurofeedback-Training und Verhaltenstherapie optiert klar zugunsten der etablierten Psychotherapie. weiterlesen...

02.08.2017Geschlechtertypische Veranlagung zur Depression

Selbstzweifel und tiefe Traurigkeit, Furcht vor sozialer Isolation und Lebensangst begleiten viele Jugendliche durch ihre Pubertät. Unter den 15-Jährigen leiden doppelt so viele Mädchen wie Jungen unter einer Depression. Dieser Unterschied egalisiert sich erst bei älteren Erwachsenen über 55 Jahren. Stabil bleibt der geschlechtertypische Verlauf der Erkrankung: Dauer der depressiven Episoden, Stressempfindlichkeit und bei der Wahrscheinlichkeit fataler Folgen. weiterlesen...

Panorama

Effektive Infektvermeidung durch unbewusste WahrnehmungDas Gehirn gewahrt, ob das Gegenüber gerade erkrankt

Den körperlichen Kontakt zu Erkrankten meiden, ist der beste Schutz vor Erkältung und Grippe. Doch Arbeiten, Einkaufen, Busfahren, herzliche Begrüßungen erzwingen Nähe, die Infektionen erleichtert. Ein Frühwarnsystem hilft, jüngst infizierte und infektiöse Mitmenschen zu erkennen - aufgrund optischer und olfaktorischer Information. weiterlesen...

08.11.2017Das Gefühl geliebt zu werden

Damit Liebe und Freundschaft gedeihen oder gar erblühen, bedarf es aufmerksamer Pflege. Chronisch kranke Menschen sind dabei benachteiligt. An schlechten Tagen mit hoher Belastung durch Schmerzen oder andere Symptome fällt es schwer, sich liebevoll um andere zu kümmern. Und an den guten Tagen müssen neben der Pflege von Sozialkontakten auch viele andere Aufgaben erledigt werden, die Zeit beanspruchen. Bei ohnehin knappem Zeitbudget ergibt sich ein Dilemma: Man kann entweder in Zweisamkeit oder in Gruppenerlebnisse investieren, Tête-à-Tête oder Geselligkeit. Neue Forschungsergebnisse zeigen nun, dass für liebevolles Erleben gar kein so großer Aufwand notwenig ist. weiterlesen...

10.08.2017Bier beflügelt den Erfolg im Studium

Rund ein Drittel der Studenten verlässt die Hochschule ohne Abschluss. Auch wenn einige Studienabbrecher lediglich die Fakultät wechseln, ist die Quote erschreckend hoch. Zu hoch für die vielen Studenten mit frustrierendem Misserfolg. Zu hoch für die Gesellschaft mit Mangel an gut ausgebildeten Akademikern. Die Lösung des Problems ist altbekannt und bewährt: Alkohol! Studenten die regelmäßig Bier, Wein, Sekt oder Schnaps trinken, brechen das Studium seltener ab, als ihre weitgehend abstinenten Kommilitonen. weiterlesen...

02.08.2017Selbstdistanziernde Selbstgespräche zur Stresskontrolle

Wenn eine Mutter ihr Kind zärtlich bittet „Gib’ der Mama einen Kuss“ oder ein Ausdauersportler mit dem Ansporn „Der träge Sack darf jetzt nicht schlapp machen“ letzte Kräfte mobilisiert, reden Menschen in der dritten Person mit und von sich selbst. Solche Selbstgespräche muten auf den ersten Blick seltsam an, doch die verbale und gedankliche Distanzierung vom Ich ist eine effektive Methode Emotionen und Stress zu kontrollieren. weiterlesen...

Wetter

Friederike gebärdet sich zickig

Der Wetterwechsel ist spektakulär, auf den sehr milden Jahresbeginn folgt nach einer kurzen Frostperiode kühles Schauerwetter, mit Sturmböen und Gewittern. Dafür ist das Sturmtief „Friederike“ verantwortlich. Zum Abschluß garniert alsbald Schneefall bis in mittelhohe Lagen von etwa 400m die Landschaften Mitteleuropas. Dabei erweist sich „Friederike“ als eigensinnig, aufbrausend und schwer berechenbar - wie eine echte Zicke. weiterlesen...

15.01.2018Regen auf Spitzbergen, Schnee in der Sahara

Das Wetter während der ersten Januarhälfte 2018 war für Meteorologen interessant, für andere skurril, für Wintersportler frustrierend jedoch für Jogger animierend und für wetterempfindliche Menschen erholsam. Doch nun kommt wieder typisches Winterwetter mit Frost, Schneefall und Orkanböen nach Mitteleuropa zurück. weiterlesen...

03.01.2018Wintersonnenwende foppt Frühaufsteher

Neckar

Morgens bleibt es vorerst finster, die Mittagsstunde markiert derzeit nicht die Mitte des lichten Tages. Die Menschen in Mitteleuropa erleben einen astronomisch natürlichen Sommerzeiteffekt, mit verspätetem Sonnenaufgang und verzögertem Sonnenuntergang. Erst Mitte Februar währen Vormittag und Nachmittag wieder gleich lang. weiterlesen...

13.12.2017Orkantief Yves provoziert heftigen Sekundärsturm

Schnee, trübes Tauwetter, Schnee, Sonnenschein, Schnee - das Wetter belastet Nerven und Gesundheit der Menschen in Mitteleuropa. Ein Reigen mächtiger Tiefdruckgebiete stürmt im stetem Wechsel von Warmfront und Kaltluftvorstoß vom Atlantik her über die Landschaft. Doch der stärkste Sturm entwickelte sich weit ab davon.

Aktuelle Ergänzung: „Zubin“ und „Andreas“ verlängern die Kette der stürmischen Schnee-Tiefs. weiterlesen...

04.12.2017Warmfront bringt Schnee

Zieht vom Atlantik ein Tiefdruckgebiet heran, schiebt sich zuerst dessen Warmfront über die Landschaft und erst danach folgt die Front mit kalter Luft. Die unterschiedlich temperierten Luftmassen bringen beide Niederschläge mit sich, doch die Begleitumstände unterscheiden sich deutlich - und damit auch die Wirkung auf die Wetterentwicklung. weiterlesen...