Was hilft?

 
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Geschrieben von stella | 8 Beiträge insgesamt | etwa 8 Jahre alt
 

Hallo, was hilft euch so bei diesem leidigen Thema Morgensteifigkeit? Wenn es bei mir ganz schlimm ist, dann hilft nur Wärme in Form eines Bades.
Leider kann ich hier noch keine anderen Thema und Beiträge lesen?! Woran liegt das?
LG


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Geschrieben von hwester (Administrator) | 15 Beiträge insgesamt | etwa 8 Jahre alt
 

Liebe Stella, zum Thema Morgensteifigkeit kann ich Dir leider nicht weiterhelfen, aber ich bin mir sicher, dass Du von hier bald ein paar Tipps von Menschen mit Rheuma findest. Ich kann Dir aber sagen warum Du noch keine anderen Themen hier findest: Du bist die Erste die hier postet (Herzlichen Glückwunsch!). Wir haben das Forum geade erst online geschaltet.

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Geschrieben von stella | 8 Beiträge insgesamt | etwa 8 Jahre alt
 

Aha! Danke für die Antwort! Da bin ich also die Erste hier! Das erklärt natürlich alles :-). Ich hoffe es finden bald noch mehr Leute hier die Seite! Darf ich mal bissel dafür werben?
MfG Stella

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Geschrieben von hwester (Administrator) | 15 Beiträge insgesamt | etwa 8 Jahre alt
 

Liebe Stella, wir freuen uns sehr, wenn sich der Menschenswetter-Service für Wetterempfindliche herumspricht. Das Forum kann ein paar engagierte und diskussionsfreudige Leute gut gebrauchen. Herzlichen Dahk!

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Geschrieben von wbolten | 1 Beiträge insgesamt | etwa 8 Jahre alt
 

Morgensteifigkeit” und “Anlaufschmerz” sind zwei medizinische Begriffe, die im ärztlichen Bereich ganz unterschiedliche Bedeutung haben und jeweils auf ganz bestimmte Krankheiten hinweisen – aber oft verwechselt werden.

Zuerst zum Anlaufschmerz. Darunter leiden Patienten mit sog. verschleißrheumatischen Gelenkerkrankungen, z.B. einer Arthrose der Knie- oder der Hüftgelenke. Morgens gleich nach dem Aufstehen, aber auch nach längeren Ruhepausen tagsüber, entstehen vorübergehend, sozusagen bis die Gelenke eingelaufen sind, bewegungsabhängig Schmerzen. Ein paar Minuten lang. Läuft der Arthrosepatient weiter, zunächst ohne Beschwerden, kann die Belastung des kranken Gelenks irgendwann doch zu groß werden, dann entsteht ein Schmerz, den der Mediziner Belastungsschmerz nennt. Bei fortgeschrittener Arthrose kann der Anlaufschmerz lang dauern und der Belastungsschmerz schon nach kurzer Belastung auftreten. Im schlimmsten Fall folgt der Belastungsschmerz gleich dem Anlaufschmerz. Das ist dann ein Dauerschmerz. Durch frühzeitige physiotherapeutische Maßnahmen, auch durch ein heisses Bad, und ggf. andere schmerzlindernde Therapien kann das Fortschhreiten der Arthrose und damit der Arthroseschmerz vermindert werden.

Nun noch kurz zur Morgensteifigkeit, die bei Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen charakteristischerweise morgens nach dem Aufstehen beginnt, über längere Zeit, machmal Stunden, anhalten und dann unvermittelt aufhören kann. Da spielt der Entzündungsprozess eine große Rolle. Behandelt wird die zugrunde liegende Arthritis etwa mit kalten Umschlägen und mit entzündungshemmenden Medikamenten.Aber in beiden Fällen sollte man, bevor man “herumexperimentiert”, mit dem Hausarzt oder einem anderen Arzt, der sich mit diesen Krankheiten auskennt, sprechen.

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Geschrieben von stella | 8 Beiträge insgesamt | etwa 8 Jahre alt
 

Danke für die ausführliche Antwort!
Ich selber habe seit einigen Jahren undifferenzierte Kollagenose. Damit sind eben auch Gelenk- und Muskelschmerzen verbunden. Gerade in den Morgenstunden bin ich eigentlich täglich von der Morgensteifigkeit betroffen. Oft so, dass ich bereits 4 oder 5 Uhr aufstehen muss, weil ich selbst durch das Liegen Schmerzen habe. Nach der Einnahme der Medikamente (u.a. auch Cortison) wird es dann nach einiger Zeit (oft ca. 2 Stunden) besser. Ich wünschte mir ich könnte auch mal einen Tag ohne Schmerzen beginnen!

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Geschrieben von stella | 8 Beiträge insgesamt | etwa 8 Jahre alt
 

Noch eine Frage. Mein Mann, (43 Jahre) hat starke Schmerzen in den Knien. Er wurde mehrfach operiert. Zuletzt erfolgte einen BeinumstellungsOP im rechten Bein. Erst hieß es es wäre allgemeine Verschleißerscheinungen . Wobei die beschwerden ja schon in jungen Jahren auftraten. Nun kommen häufiger Schmerzen in der Hüfte und den Fingergelenken (z.B. Daumengrundgelenk) dazu. Seine Mutter sitzt auch wegen Polyarthitis bereits im Rollstuhl. Bisher brachten allerdings bei rheumatischen Untersuchungen keine eindeutigen Ergebnisse. Nun beobachtet er (und ich merke es ihm natürlich auch an) seit einiger Zeit, dass auch er oft Wetterumstellungen besonders spührt. Seine Schmerzen im bereich Wirbelsäule, Knie, Hüfte, Schultern und auch Hände nehmen da deutlich zu. Sollte er sich erneut einem Rheumatologen vorstellen?
Für eine Antwort bedanke ich mich herzlich im vorraus!

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Geschrieben von hwester (Administrator) | 15 Beiträge insgesamt | etwa 8 Jahre alt
 

Liebe Stella, zwar bin ich kein Arzt sondern “nur” Humanbiologe, aber ich arbeite seit Jahren für die Rheuma-Liga Hessen und beschäftige mich deshalb recht intensiv mit der Vielfalt rheumatischer Erkrankungen. Dabei habe ich viele Patienten kennen gelernt, die leider erst nach mehreren Jahren ( einige bis zu acht Jahren) korrekt diagnostiziert wurden. Hausärzte sind damit zumeist überfordert, insbesondere dann, wenn es sich nicht um eine typische Symtomkostellation handelt. Es ist deshalb sicherlich zu empfehlen einen Facharzt oder eine Fachklinik aufzusuchen.

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Geschrieben von gummerliene | 2 Beiträge insgesamt | etwa 7 Jahre alt
 

Hallo !

Habe über Umwege diese Seite gefunden und finde sie super.Bei mir wurde vor einem Jahr entzündliches Rheuma und Athrose festgestellt. Seit dem nehme ich Kortison und MTX.Im August wurde mir dann mitgeteilt,dass es meine Rheumaärztin nicht mehr gibt und ich solle mich um einen neuen Arzt bemühen,was ich auch tat.Doch leider will keiner neue Patienten nehmen.Fand schließlich eine Praxis und diese forderte erst einen Arztbericht und eine Krankheitsbeschreibung von mir,dann entscheiden Sie,ob ich als Patient genommen werde.Gestern kam der Anruf,ich darf am 12.2.2013 in die Praxis kommen.Ich bin total fertig,fühle mich im Stich gelassen und habe Angst,da meine Medikamente zu Ende gehen und wie soll ich die Therapie weiter machen,da meine Ärztin eine Heruntersetzung des Kortison angeordnet hatte,von 7mg bis 0mg,die ich erreicht habe und seitdem ich keins mehr nehme,die Schmerzen und die Unbeweglichkeit zunehmen. Was soll ich tun ?

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Geschrieben von hwester (Administrator) | 15 Beiträge insgesamt | etwa 7 Jahre alt
 

Hallo Gummerliene!
ich selbst habe nicht so viel Erfahrung, da ich glücklicherweise nicht an Rheuma leide. Ich habe unserem Menschenswetter Partnerarzt, den Präsidenten der Rheuma-Liga Hessen, Herrn Dr. Bolten gefragt, was er denn einer Patientin empfehlen würde, die über Monate keinen Termin beim Rheumatologen bekommt. In seiner Antwort zitiert er eine Patientin:“dann setzt ich mich einfach in Ihr Wartezimmer und warte. Bis der letzte raus ist”. Dazu seine Bemerkung: “Sie hat Recht, an einem Kranken kommt kein Arzt vorbei.”

Ein Versuch ist es in jedem Fall wert. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und gute Nerven.


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