Psychische Probleme nach Herzinfarkt

 
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Geschrieben von nausikaa | 44 Beiträge insgesamt | etwa 3 Jahre alt
 

Es kam wie erwartet, in den Tagen vor und am Jahrestag des Infarktes, war der Infarkt das Thema für meinen Vater. Er erzählte, wie er den Tag des Infarktes erlebt hat, von den ersten Anzeichen bis zum Stent, der ihm noch am Abend gesetzt wurde. Ihm ging es in diesen Tagen körperlich gut. Ganz im Gegenteil zu seinem derzeitigen Befinden. Der ständige Temperaturwechsel, heftige Regen und Stürme – auch in unserer Region – schränken ihn in seinem Alltag erheblich ein, erfühlt sich matt und schlaff. Jetzt hat er auch noch eine heftige Erkältung. So kam mir die Tage ein Artikel zu Grippe und Erkältung ganz gelegen, er hat mir ein paar Argumente geliefert, um ihn wieder etwas umsichtiger mit sich selbst zu stimmen:

„Obwohl Erkältungen zumeist von selbst wieder ausheilen, ist sie als sehr häufige Erkrankung eine ernsthafte Gesundheitsbeeinträchtigung. Sie lähmt die Leistungsfähigkeit in Freizeit und Beruf, beim Autofahren können gefährliche Einschränkungen bei Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit (husten und niesen am Steuer) auftreten.“

http://www.menschenswetter.de/editorial_article…


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Geschrieben von nausikaa | 44 Beiträge insgesamt | etwa 2 Jahre alt
 

Hallo Leute, ich melde mich wieder “in meinem Blog”. In wenige Tagen ist Weihnachten und bald der Jahreswechsel und damit der Jahrestag des Infarktes. Ja, der Infarkt ist immer noch präsent mit kleinen Varianten. Im Oktober ist mein alter Herr draußen gestürzt, er hatte ein Synkope und plus weg war er, im Krankenhaus gleich nochmal. Ich frage mich immer wieder wie hoch der Blutdruck eines alten Patienten sein darf. Klar darf er nicht zu hoch sein, sonst wird das Herz geschädigt, aber wenn er zu gering ist, steigt die Sturzgefahr und dies kann durchaus vergleichare Langzeitfolgen mit sich bringen. Inzwischen ist mein Alter Herr so klug, auf die Vorhersage zu schauen und geht manche Tage einfach gelassener an.

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Geschrieben von nausikaa | 44 Beiträge insgesamt | mehr als 1 Jahr alt
 

Hallo habt ihr heute schon mal nach Euren Eltern bzw. älteren Menschen in eurer Nachbarschaft mit Herzproblemen geschaut?!

Gerade habe ich den Artikel gelesen, Infarkterfahrene Senioren
http://www.menschenswetter.de/editorial_article…
" (..) oft wird bei jahrelang anhaltendem Therapieerfolg übersehen, dass mit fortschreitender Biographie grundlegende Veränderungen notwendig werden."

Wie schaut die optimale Versorgung von Patienten aus? Ich meine, die Therapie sollte zum Menschen und nicht der Mensch zur Therapie passen, oder? Gerade bei alten Menschen ist abwägen wichtig als beste Therapieerfolge.


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