Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Migräne und anfallartige Kopfschmerzen
am 25. Februar 2017 in Berlin, Brandenburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt

Wettereinfluss

Leicht ungünstig

Nach der vaskulären Theorie der Migränestimulation erweitert die hereinströmende feuchte Warmluft die Blutgefäße. Dadurch wird eine überschießende Gegenreaktion in Form von krampfartiger Verengung der Adern im Gehirn ausgelöst, die betroffenen Hirnareale werden schlechter durchblutet. Der resultierende Sauerstoff- und Energiemangel provoziert als Reflexantwort eine schnelle Blutgefäßerweiterung. In den Gefäßwänden befinden sich Schmerz- und Dehnungsrezeptoren, die gleichzeitig stimuliert werden. Die Wahrscheinlichkeit für eine Migräneattacke nimmt zu.

Heute liegt die gefühlte Tagestemperatur zwischen 0°C und 20°C. Mit angemessener Kleidung können Sie sich heute bequem vor Kälte- und Wärmereizen schützen und sich dann beliebig lang im Freien aufhalten um etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden zu tun.

Dr. med. Axel Menzebach, M.A. von Dr. med. Axel Menzebach, M.A.

Facharzt / Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin/Schmerztherapie
Klinik / Chefarzt des Institutes für Anästhesiologie, Intensivmedizin & Schmerztherapie DONAUISAR Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover

Wetterlage

Warmluftadvektion und keine bedeutenden Wärme- oder Kältereize

Durch ein heranziehendes Tiefdruckgebiet wird das Wetter wärmer aber auch feuchter. Zunächst bilden sich hohe Schleierwolken, später nimmt die Bewölkung insgesamt zu. Der Wind frischt deutlich auf. Verdichten sich die Wolken, so kann es auch regnen.

Im Zentrum des Tiefdruckgebietes beruhigt sich das Wetter, die Bewölkung lichtet sich, der Regen hört auf, gelegentlich reißt die Wolkendecke auf. Einströmende Warmluft führt zu einem spürbaren Temperaturanstieg. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für einen Spaziergang, denn danach sorgt die rückwärtige Kaltfront mit starkem Schauerregen für einen deutlichen Temperatursturz. Es kann auch zu Gewittern (Frontengewitter) kommen, die sich jedoch in ihrer Charakteristik deutlich von den typischen Sommergewittern (Wärmegewitter) unterschieden.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 0°C und 20°C. In angemessener Kleidung müssen Sie heute nicht mit einer medizinisch relevanten Belastung durch die Tagestemperaturen rechnen.


Tiefdruckpolonaise

Stürme und Regen zerzausen die Narrenkappen. Sieben Tiefdruckgebiete ziehen in dichter Folge heran, mit orkanartigen Böen, Dauerregen, Tauwetter, Gewitter und Schnee. Besonders intensiv trifft es die närrische Diaspora entlang der Küste und in Nordostdeutschland; insofern verschmerzbar. Doch auch das Rheinland wird es über Karneval stürmisch und regenreich treffen. Die alemannischen Hästräger kommen vergleichsweise glimpflich davon. weiterlesen...


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Grün lindert Migräne

Während einer Schmerzattacke sind Migräne-Patienten extrem lichtempfindlich. Sie suchen abgedunkelte Räume auf. Tageslicht wirkt schmerzverstärkend - je heller, um so intensiver. Eine detaillierte Analyse der Lichtsensibilität offenbarte nun Unerwartetes: Grünes Licht reduziert Migräneschmerz. weiterlesen...


Temperatursturz unterstützt Grippe Infektion

Der aktuelle Wetterwechsel von regnerisch mild zu kalt und trocken könnte die heuer (in diesem Jahr) ohnehin schon kräftige Grippewelle noch einmal verstärken. Dabei ist nicht die Temperatur relevant, sondern die damit einhergehende Reduktion der Luftfeuchte. Kaltluft trägt sehr viel weniger Wasserdampf als warme Luft. Wird die winterliche Luft in Wohnungen aufgeheizt, sind absolute und relative Luftfeuchte extrem niedrig: Ideale Bedingungen für Viren. weiterlesen...


Feine Perlage fördert den prickelnden Genuss

Strebt der Korken aus der Flasche, sobald der bändigende Drahtkorb gelöst wurde, ist der Sekt zu warm oder zu sehr geschüttelt. In jedem Fall ist nach lautem Korken-Knall kein großer Genuss zu erwarten. Denn die leiste knisternd zerplatzenden Bläschen (Perlage) erzeugen nicht nur einen zarten Kitzelreiz am Gaumen, sie sind auch wichtige Transporteure der Aromen zur Nase. weiterlesen...


Studentenfutter senkt Gesundheitsrisiken

Mensa-Stammessen oder die Ernährung aus dem Pizzakarton ist damit jedoch nicht gemeint, sondern der Knabber-Klassiker: Gemischte Nüsse mit Rosinen. Schon 20 g pro Tag reduzieren das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Infektionen und womöglich auch einige Krebserkrankungen. Ein noch besserer Effekt lässt sich durch Salat mit Olivenöl erreichen, doch das ist nicht für alle Studenten eine erwägenswerte Alternative. weiterlesen...